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Zutaten: Zucker, Kakaomasse (50%), Milchzucker, Weizenmehl, Vollmilchpulver, Magermilchpulver, Butterreinfett, Sahnepulver, Butter (1,4%)
Kann Spuren von Analysis und Geometrie enthalten.

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Differenzenschema für die Gletschergleichung

Heute fahren Finja, Fabian, Justin, Charly und Max mit dem Wissenschaftler von der Uni zum Teufelsegg (3050 m). Ausnahmsweise dürfen sie heute mit dem Lift hochfahren, sie sind ja keine Touristen. Die schönste Hütte Südtirols ist leider geschlossen. Sie wollen die Wetterstation Teufelsegg am Hintereisferner besichtigen. Dort treffen sie den Spezialisten Matthias von der Uni.

Matthias Seid gegrüßt, ihr Buben und mein Mädel, wie ischts? Wir stehen grad hier auf 3000 m, wo die größte Schnee- und Eisfläche ist, hier ist ungefähr die Stelle, wo die Massenbilanz des Gletschers ihr Vorzeichen ändert. Das ist auch die Stelle, wo sich der Eisfluss im Vorzeichen ändert. Nach oben war bis jetzt immer ewiges Eis, nach unten ist es – natürlich im Jahresmittel – geschmolzen. Das muss man alles berücksichtigen, um die Dynamik am Kees zu simulieren. weiterlesen

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Elliptische Integrale für Jennys Opas Pendeluhr

Zwischen den Tagen sind Jenny und Lila in Berlin geblieben. Heute treffen sie sich, um das Pendel von Jennys Opa weiter zu studieren. Bisher haben sie nur die Näherung für kleine Winkel, die zu einer Schwingung mit der festen Periode

führt. Doch die Uhr bleibt manchmal stehen; und wenn die Anfangsauslenkung fast bis ganz nach oben geht, dann braucht das Pendel gefühlt sehr lange für eine Schwingung. Sie meinen, die Periode kann nicht unabhängig von der Auslenkung sein. weiterlesen

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Numerische Lösungen für Jennys Opas Pendeluhr

In dieser Woche besucht Lila wieder Jenny, weil sie die Gleichung für das mathematische Pendel noch nicht gelöst haben, nur eine Näherung für kleine Winkel.

Lila Hi, Jenny, wie geht’s? Schlägt das Pendel an der Uhr noch aus?

Jenny Haha, danke, komm rein. Ich habe über das Pendel nachgedacht und weiß nicht, ob wir beide das schaffen. Alle Physiker, also fast alle, nehmen immer die lineare Näherung. Aus sin θ wird θ, und dann ist das System exakt lösbar.

Lila Aber warum sollen wir uns mit kleinen Schwingungen zufriedengeben? I dare you, wie heißt das deutsch? weiterlesen

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Lilas Warteschlangen-Modell für die U-Bahn

Lila hat nun ihr Studium begonnen. Sie hat sich für ein technisch orientiertes Mathestudium an einer Berliner Uni entschieden. Am liebsten mag sie die Informatik-Vorlesungen. Jetzt hat sie etwas über Warteschlangen gehört. Das ist eine Methode, wo man in eine Liste immer nur Dinge an der einen Seite hinzufügt und auf der anderen Seite wegnimmt. First-In, First-Out. Wie bei der U-Bahn denkt sie. Es kommen Leute rein und gehen welche raus. Sie überlegt, ob sie damit Jennys kontinuierliches Modell nicht viel besser machen kann. weiterlesen

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Wie Lila in TigerJython mit Datenbanken arbeitet

In Berlin ist es recht warm geworden. Nach dem Deutsch-Kurs sitzt Lila mit ihrem Notebook im schattigen Grün des Tiergartens. Sie möchte sich gern auf ihr Studium vorbereiten, ein bisschen Zeit ist ja noch, sich zu entscheiden: Mathe, Informatik, Angewandte Mathe. Sie geht die Files vom Informatik-Lehrbuch für Schüler der Sekundarstufe 1 durch. Am Ende des Kurses gibt es eine Einführung in die Programmierung von Datenbanken mit TigerJython. TigerJython hat sie auf ihrem Notebook installiert, wunderbar, das steht kostenlos zur Verfügung. Datenbanken sind das Mittel, Daten zu sammeln und erneut zu nutzen. Vor allem sind sie vom Programm der Erzeugung entkoppelt. Beispielsweise kann man eine Datenbank zur Organisation eines Volkslaufes benutzen. Doch bei Lila klappt das nicht. Sie erzeugt eine Liste für den Lauf und beim erneuten Aufruf sind alle neuen Einträge weg. Bloß gut, dass sie nicht wirklich beim Volkslauf helfen soll. Sie stellt sich vor, es gibt einen Volkslauf hier im Tiergarten und ihre Datenbank funktioniert nicht. Das wäre schlimm! weiterlesen

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Wie man mit TigerJython Zahlen und anderes sortiert

Lila lebt sich in Berlin ein und besucht ihren Deutsch-Kurs. Heute Abend war eigentlich Kino vorgesehen, aber Max muss einen prominenten Gast seiner Firma betreuen. So geht Lila allein nach Hause. Sie hat von Charly die TigerJython-Files bekommen und schaut sie beim Nachhauseweg an. Als sie am Dönerladen vorbeikommt, ruft ein Mitarbeiter die fertigen Bestellungen aus:

Komisch, genau die kommen im Sortieralgorithmus vor. Sie studiert gerade ein Programm, das genau diese Zahlen der Größe nach sortiert:

Vielleicht steckt ein Zauber dahinter? Sie weiß es nicht. Schade, sie würde gern Max dazu fragen. Der Algorithmus „im Buch“ gefällt ihr wirklich. Er geht so: weiterlesen

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Wie Ben Zufallszahlen berechnet

Rike und Ben wollen gern mal Berlin von oben sehen. Fernsehturm? Aussichtsterrasse des Park Inn am Alex? Sie entscheiden sich für die Aussichtsterrasse.

Ben Boah, ist das schön! Die vielen Lichter! Was meinst Du, Rike, bilden die ein Muster?

Rike Naja, die meisten sind deterministisch angebracht und eingeschaltet.

Ben Rike, dann schreib‘ mir doch mal eine Formel dafür auf!

Rike Bist Du verrückt?

Ben Siehste, dann kann man das doch ganz gut mit dem Zufall simulieren. Ach, Rike, nenn‘ mir doch mal eine zufällige Zahl zwischen 1 und 10!

Rike 10 weiterlesen