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Zutaten: Zucker, Kakaomasse (50%), Milchzucker, Weizenmehl, Vollmilchpulver, Magermilchpulver, Butterreinfett, Sahnepulver, Butter (1,4%)
Kann Spuren von Analysis und Geometrie enthalten.

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Wie man mit TigerJython Primzahlen findet

Max hat nun endlich einen Job gefunden: In Berlin. Er ist Assistent der Geschäftsführung eines internationalen Konzerns im Medienbereich geworden. Vor kurzem ist er in eine kleine Wohnung gezogen. Lila hat sich für ein Studium in Deutschland entschlossen. Sie ist schon vor Semesteranfang nach Deutschland gekommen, um Deutsch zu lernen. Max hat Lila und Charly am Wochenende eingeladen. Sie sind an einem der Berliner Seen.

Charly erzählt von seinen Erfahrungen mit dem Programm TigerJython. So sollen die Kinder ein kleines Programm verstehen, dass die Anzahl der Teiler einer Zahl ermittelt. Durch Testen  aller möglichen Teiler – von 1 beginnend bis eben zu dieser Zahl. (mehr …)

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Wie unterrichtet man TigerJython?

Max und Charly machen Osterferien. Max sucht immer noch einen Job, Charly hat eine Stelle an einer Schule als Lehrer für Mathe und Sport gefunden. Er ist Quereinsteiger. Sie sind zum Hohen Stein ins Sauerland gefahren. Eigentlich sind sie eher die Läufer und Ballspieler, aber heute wollen sie mal einen Felsen erklimmen.

Charly erzählt von seiner ersten Zeit als Lehrer. So soll er in der Sekundarstufe 1 auch Informatik unterrichten. Da gibt es eine Programmentwicklungsumgebung für Kinder: TigerJython, das soll er nehmen. Es ist eine “Kinderversion” von Python. Als didaktisches Konzept wird die Schildkröte Turtle eingeführt, die wie ein Stift funktioniert. Man lässt sie durch die Befehle FORWARD(), LEFT() und RIGHT() "zeichnen". Mit diesen Befehlen geht die Schildkröte eine bestimmte Länge vorwärts und mit den anderen Befehlen dreht sich die Schildkröte um einen bestimmtem Winkel nach links bzw. rechts. Diese Grafik-Tools dienen wegen der besonderen Anschaulichkeit als Einstieg ins Programmieren. (mehr …)

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Lilas Eintauchen in die moderne Mathematik

Lila ist in Kalkutta und freut sich über Max‘ Nachrichten. Diese Billard-Geschichte hat ihr gut gefallen. Natürlich ist sie stolz auf ihren Landsmann Akshay Venkatesh. Sie möchte seine Arbeiten auch verstehen. Sie liest seine populäre Abhandlung darüber, wie Kristallgitter und Polynomgleichungen zusammenhängen. So schreibt er, dass ein Gitter durch 3 verschiedene Abstände (a, b, c) beschrieben werden kann.

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Mathematisches Billard

Max ist an diesem regnerischen, kalten Abend zu Hause. Sein Medienproduktion-Studium hat er beendet, noch keinen Job gefunden, die deutschen Handballer haben das WM-Spiel um den 3. Platz gegen Frankreich verloren, er vermisst Lila und hätte sie gern hier. Vor lauter Verzweiflung fängt er an, sich für ihre indischen Landsleute zu interessieren. So dauert es keine 2 Minuten bis er im Netz auf Akshay Venkatesh stößt, den indisch-australischen Mathematiker, der letztes Jahr die Fields-Medaille gewonnen hat und jetzt am Institute of Advanced Studies in Princeton (USA) arbeitet. Max versteht nicht viel von den mathematischen Arbeiten, die Akshay Venkatesh veröffentlicht hat: Mordell-Vermutung, lokal symmetrische Räume, Motiv-Kohomologie, PGL2-Gruppen, Subkonvexität, hm, irgendwie findet er keinen Zugang. Doch dann entdeckt er ein Video der Simons Foundation, wo Akshay Venkatesh ein dynamisches Modell vorstellt. (mehr …)

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Kamera-Charakteristiken für Rikes Katze

Rike hat Orhan Pamuks Balkon-Buch bekommen. Pamuk hat von seinem Balkon einen Blick auf den Bosporus, auf die asiatischen Stadtteile Istanbuls, aufs Goldene Horn und auf schneebedeckte Berge in der Ferne. Er hat 8500 Fotos gemacht, um die Schönheit, das Licht und die vielen Schiffe festzuhalten, die ihm wichtig sind und die seine Stimmung beschreiben. Genau das will Rike auf ihrem Balkon in Bielefeld City auch machen, doch Schiffe und Bosporus gibt es leider nicht, aber viel westfälisches Flair. Sie hat ein Stativ und eine ordentliche Kamera (ungefähr so eine wie Pamuks Canon 5D) auf ihren Balkon gestellt. Doch wenn sie abends nach Hause kommt, ist es schon dunkel, so fotografiert sie ein etwas armseliges Nachtleben bis Ben kommt und ihr vorschlägt, ein paar Tage Auszeit zu nehmen und in den Süden zu fahren. Das soll dann auch so sein. Ben lacht ein bisschen über Rikes Fotoausstattung, er nimmt ein Handy und fotografiert mal eben Rikes Schreibtisch. (mehr …)

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Wie Max den Ramanujan-Test besteht

Max ist mit seinem kleinen Team gut in der Region Westbengalen, nördlich von Kalkutta (Indien) angekommen.  Das Team soll den Bau einer Schule dokumentieren. Im Oktober ist das Wetter recht angenehm, man kann abends lange draußen sein. Max und seine Lemgoer Freunde verabreden sich mit ein paar jungen einheimischen Lehrern unter dem schönsten indischen Sternenhimmel. Einer von ihnen, Dipankar, erzählt von seinem mathematischen Vorbild, dem indischen Mathematiker Srinivasa Ramanujan (1887-1920). Er war sehr begabt und hat viele Eigenschaften von Zahlen untersucht. Es gibt eine kleine Anekdote von Ramanujan: (mehr …)

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